Technologien, die Gesundheitswerte wie Herzfrequenz oder Blutzucker aus der Ferne überwachen und an medizinisches Fachpersonal übermitteln.
Fernüberwachung, auch Remote Monitoring genannt, bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen aus der Ferne zu überwachen. Dabei werden Sensoren, Wearables oder medizinische Geräte genutzt, die Vitalwerte wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Aktivitätsniveau in Echtzeit erfassen und an Pflegepersonal oder Angehörige weiterleiten.
Nutzen für ältere Menschen
Für ältere Menschen bietet die Fernüberwachung große Vorteile:
- Frühzeitige Erkennung von Gesundheitsproblemen: Durch die kontinuierliche Erfassung von Vitaldaten können gesundheitliche Veränderungen früh erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Dies reduziert das Risiko für Notfälle wie Herzinfarkte oder Stürze.
- Mehr Sicherheit im Alltag: Sensoren oder Notrufsysteme melden ungewöhnliche Bewegungsmuster oder Stürze automatisch an Pflegekräfte oder Angehörige. So kann im Ernstfall schnell Hilfe geleistet werden.
- Unterstützung bei chronischen Erkrankungen: Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck oder Herzproblemen können ihre Werte regelmäßig überwachen, ohne ständig zum Arzt gehen zu müssen.
- Längere Selbstständigkeit: Durch die digitale Unterstützung können ältere Menschen länger in ihrer vertrauten Umgebung leben und gleichzeitig medizinisch gut betreut werden.
Die Fernüberwachung entlastet zudem pflegende Angehörige und Pflegekräfte, da sie rund um die Uhr Einblick in den Gesundheitszustand der betreuten Person haben und bei Bedarf gezielt eingreifen können.
Bild: Shutterstock

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin