Sensoren, die Stürze registrieren und automatisch einen Notruf absetzen, um schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Sturzsensoren sind intelligente Assistenzsysteme, die dazu entwickelt wurden, Stürze von Menschen – insbesondere älteren oder pflegebedürftigen Personen – frühzeitig zu erkennen und im Notfall automatisch Hilfe zu rufen.
Funktionsweise
Sturzsensoren arbeiten mit verschiedenen Technologien wie Bewegungssensoren, Beschleunigungsmessern oder Gyroskopen, die plötzliche Lageveränderungen oder Erschütterungen erfassen. Moderne Systeme können zwischen normalen Bewegungen und einem tatsächlichen Sturz unterscheiden und im Ernstfall automatisch Angehörige, Pflegepersonal oder Notrufzentralen alarmieren.
Nutzen für ältere Menschen
- Schnelle Hilfe im Notfall: Ein automatischer Notruf ermöglicht eine sofortige Reaktion und verkürzt die Zeit, in der eine gestürzte Person hilflos bleibt.
- Mehr Sicherheit im Alltag: Besonders für Menschen, die alleine leben, bieten Sturzsensoren ein hohes Maß an Sicherheit und Unabhängigkeit.
- Prävention und Analyse: Einige Systeme erfassen Bewegungsmuster und helfen, potenzielle Sturzrisiken frühzeitig zu erkennen.
Sturzsensoren sind oft in tragbare Geräte wie Armbänder, Smartwatches oder spezielle Sensoren in der Kleidung integriert. Es gibt aber auch kontaktlose Systeme, die mit Kameras oder Radartechnologie arbeiten und unauffällig in Wohnräumen installiert werden können.
Durch den Einsatz von Sturzsensoren kann das Risiko schwerer Verletzungen minimiert und die Lebensqualität von älteren Menschen deutlich verbessert werden.
Bild: Shutterstock

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin