Körpernahe Sensorik umfasst Sensoren, die direkt am Körper getragen werden, um physiologische Daten wie Herzfrequenz, Bewegung oder Körpertemperatur zu erfassen. Diese Technologie wird häufig in Form von Smartwatches, Fitness-Trackern oder speziellen Gesundheits-Sensoren eingesetzt.
Vorteile für ältere Menschen
Frühzeitige Erkennung von Gesundheitsproblemen: Körpernahe Sensoren überwachen kontinuierlich Vitalwerte und erkennen frühzeitig Auffälligkeiten wie Herzrhythmusstörungen oder Atemprobleme. Dies ermöglicht eine schnelle medizinische Intervention.
Sturzprävention und Notfallerkennung: Sensoren in Smartwatches oder speziellen Armbändern können plötzliche Stürze registrieren und automatisch einen Notruf auslösen.
Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme: Sensoren können Bewegungs- und Aktivitätsmuster analysieren und an die Einnahme von Medikamenten erinnern.
Förderung eines aktiven Lebensstils: Fitness-Tracker motivieren zu mehr Bewegung und helfen, persönliche Gesundheitsziele zu erreichen, was sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt.
Diskrete Überwachung ohne Eingriff in die Privatsphäre: Da die Sensoren am Körper getragen werden, ermöglichen sie eine lückenlose Gesundheitsüberwachung, ohne Kameras oder Mikrofone einsetzen zu müssen.
Entlastung für Angehörige und Pflegekräfte: Die erfassten Daten können in Echtzeit an Pflegepersonal oder Angehörige weitergeleitet werden, um eine bessere Betreuung und schnelle Reaktion im Notfall zu gewährleisten.
Körpernahe Sensorik bietet somit älteren Menschen mehr Sicherheit, Autonomie und Lebensqualität im Alltag.
Bild: Shutterstock

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin