Nutzung künstlicher Intelligenz für die Analyse großer Datenmengen, etwa zur Früherkennung von Demenz oder zur Analyse von Gesundheitsdaten.
Cognitive Computing bezeichnet die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen, um menschliche Denkprozesse nachzuahmen und komplexe Datenmengen zu analysieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Computersystemen, die nach festen Regeln arbeiten, kann Cognitive Computing selbstständig Muster erkennen, Zusammenhänge herstellen und aus Erfahrungen lernen.
Typische Anwendungsbereiche sind die Verarbeitung natürlicher Sprache, Bilderkennung und Entscheidungsunterstützung in Bereichen wie Gesundheitswesen, Finanzbranche oder Kundenservice. Systeme wie IBM Watson sind bekannte Beispiele für Cognitive Computing. Ziel ist es, Menschen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, indem große Datenmengen analysiert und neue Erkenntnisse gewonnen werden, die für den Menschen allein schwer zugänglich wären.

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin