Leben mit Komfort & Lifestyle
Wir können heute unser Leben so gestalten, dass wir möglichst lange in unseren eigenen vier Wänden leben können. Mit Hilfe von barrierefreien Konzepten, dem Steuern der Umgebung oder mit Alarmfunktionen, die uns unterstützen, wenn wir Hilfe benötigen.
Assisted Living ist Lifestyle und Komfort: Darunter sind Konzepte zu verstehen, die es ermöglichen, den Lebensraum so zu gestalten, dass Menschen ihren Alltag weitgehend ohne fremde Hilfe bewältigen können. Das ist für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen – also zum Beispiel nach Unfällen – und Behinderungen wichtig, damit sie so lange wie möglich selbständig und sicher in den eigenen vier Wänden leben können. Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit sind essentiell für unsere Lebensqualität.
Es ist mittlerweile aber auch notwendig, sich darüber Gedanken zu machen: Auf Grund des Fachkräftemangels in der Pflege und Medizin findet die Pflege der Zukunft zu Hause statt.

Assisted Living ist die Zukunft
Wir widmen uns einem sehr selten diskutierten Thema – aber wir sind überzeugt davon, dass wir diese Diskussion führen müssen. Denn der Anteil der Senioren in der Bevölkerung wächst: Bis 2034 gehen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation in Pension. Die Bertelsmann-Stiftung hat in ihrem Pflegereport für Deutschland analysiert, dass bis 2030 die Zahl der Pflegebedürftigen um 50 Prozent steigen werden, gleichzeitig wird die Zahl der Pflegefachkräfte sinken. Einer der Gründe: Die pflegerischen Fachkräfte gehen selbst in Pension.
Prognosen zufolge könnte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 von derzeit 2,5 Millionen auf 3,5 Millionen ansteigen. Je nach Berechnung fehlen bis 2025 etwa 152.000 Pflegekräfte; bis 2034 könnte die Lücke auf 350.000 Pflegekräfte anwachsen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Auch in Österreich lebten Anfang 2025 etwa 1,86 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und älter. Schätzungen des Bundesministeriums für Soziales gehen davon aus, dass bis 2030 rund 75.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden, um die Versorgung sicherzustellen.
Auf Grund des medizinischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung immer mehr an und dadurch auch die Zahl der Menschen, die Betreuung oder Pflege benötigen. Parallel sind wir bereits innerhalb eines massiven Pflege-Fachkräftemangels. Und auch wenn wir genügend Personal hätten, schlägt der Geldmangel zu. Fazit: Die Pflege findet immer stärker im Kreise der Familie statt. Die finanziellen und organisatorischen Belastungen in der Laienpflege steigen.
Die Pflegekrise ist da – und nun?
Länder wie Dänemark und Schweden haben auf den Fachkräftemangel bereits reagiert und sind seit Jahren dabei, smarte Helfer und Assistenz-Technologien (“Welfare-Technology”) sowohl im Gesundheitssystem, als auch im Privaten zu implementieren. Die Gründe: Um Menschen so lange wie möglich das Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen und um die Angehörigen und das in der Pflege verbliebenen Personal zu unterstützen.

>> Was wir wollen? Raus aus der Problem-Orientierung und rein in den Lifestyle, in den Komfort. Potentiale und Menschen unterstützen, statt in der Stigmatisierung verharren.
Die Technologien haben sich in den Jahren massiv verändert: Sie wurden günstiger und weniger aufwendig in der Umsetzung.<<
Auf dieser Plattform werden wir nicht nur Lösungen vorstellen, sondern auch thematisieren, wie man sein Zuhause fit für die Zukunft machen kann. Und wer sind eigentlich meine Ansprechpartner, wo finde ich diese Unternehmen?
Sollten sie Fragen, Feedback oder Wünsche zu unserer Berichterstattung haben, dann melden Sie sich doch einfach bei mir unter anja@sbc.co.at bei mir.
Herzlichst,
Mag. (FH) Anja Herberth
Herausgeberin
Bildquelle Beitragsbild/Kopf: Shutterstock

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin