Digitale Anwendungen mit Spielen und Übungen zur kognitiven Aktivierung, um das Denkvermögen zu erhalten und Demenz vorzubeugen.
Gedächtnistraining-Apps sind digitale Anwendungen, die speziell darauf ausgerichtet sind, kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und logisches Denken zu fördern. Sie bieten eine Vielzahl an Übungen und Spielen, die darauf abzielen, das Gehirn aktiv zu halten und geistigen Abbau zu verlangsamen.
Vorteile für ältere Menschen
Erhalt der geistigen Fitness: Mit zunehmendem Alter lassen kognitive Funktionen oft nach. Regelmäßiges Training mit Gedächtnistraining-Apps kann dazu beitragen, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten und das Gedächtnis zu stärken.
Vorbeugung von Demenz: Studien zeigen, dass mentale Aktivität das Risiko für altersbedingte Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer verringern kann. Gedächtnistraining-Apps fördern gezielt die neuronale Aktivität und unterstützen die Gehirnplastizität.
Flexibilität und einfache Nutzung: Die Apps sind meist benutzerfreundlich gestaltet und können bequem von zu Hause aus genutzt werden. Dies ermöglicht es älteren Menschen, ihr Gedächtnis unabhängig und in ihrem eigenen Tempo zu trainieren.
Motivation durch spielerische Ansätze: Viele Apps verwenden spielerische Elemente und Belohnungssysteme, die die Motivation und den Spaß am Training erhöhen. Dies fördert die langfristige Nutzung und verbessert die Trainingsergebnisse.
Soziale Interaktion und Vernetzung: Einige Gedächtnistraining-Apps bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern auszutauschen oder im Wettbewerb zu stehen. Dies kann soziale Isolation verringern und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Individuelle Anpassung: Die Apps passen sich oft an das jeweilige Leistungsniveau an und bieten personalisierte Übungen. So können gezielt bestimmte kognitive Fähigkeiten trainiert und Fortschritte verfolgt werden.
Insgesamt sind Gedächtnistraining-Apps ein effektives und niedrigschwelliges Angebot, um die geistige Gesundheit im Alter zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.
Bild: Shutterstock

Author: Anja Herberth
Chefredakteurin